„Luxemburg war nie eine Kolonialmacht“ – eine kritische Einführung

Vun elo un an all Librairie hei am Land

Eis Publicatioun “„Luxemburg war nie eine Kolonialmacht“ – eine kritische Einführung” ass vum 29.05. un an all Librairie zu Lëtzebuerg ze fannen.
Präis: 20€
Den Undeel vum Präis, deen un Richtung22 geet, fléisst integral a weider Projeten iwwert déi lëtzebuergesch Kolonialgeschicht.


Buchpräsentatioun

Am 28.05. lud Richtung22 und capybarabooks zur Buchpräsentation “Luxemburg war nie eine Kolonialmacht – eine kritische Einführung” von Yves Schmitz ins Casino Luxemburg ein.


Affiche Buch CoverZum Buch
Kann Luxemburg, das nie eigene Kolonien hatte, überhaupt eine koloniale Vergangenheit haben? Und wenn ja, wie sah diese aus? Das Buch bietet einen Überblick über zentrale Erkenntnisse, Konzepte und Theorien der Kolonialgeschichte. Es zeigt, wie Luxemburgs Staat und Gesellschaft kolonial gedacht werden können. Verstrickungen in koloniale Projekte, vor allem die der europäischen Nachbarn, sowie koloniale Spuren in Luxemburg selbst werden auf Basis der vorhandenen Literatur sowie eigener Archivrecherchen zum ersten Mal umfassend dargestellt.

Zum Autor
Yves Schmitz studierte Geschichte an den Universitäten Hamburg und Exeter. 2021 wurde er an der Universität Marburg promoviert und war seitdem an den Universitäten Bremen, Hagen und Duisburg-Essen tätig. Seine Forschungsthemen sind Kolonial- und Imperialgeschichte, Gewaltgeschichte, Außenpolitik und Small State Studies.

Zur Initiative von Richtung22
Seit 2020 setzt das Kunstkollektiv Richtung22, teils in Kooperation mit der Gruppe Lëtz Rise Up, Projekte zum Thema Luxemburgische Kolonialgeschichte um: eine Ausstellung im Casino Luxemburg, ein Monument, ein Theaterstück und einen Stadtrundgang. Mit dem aktuellen Buchprojekt, das von der Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte gefördert wurde, will Richtung22 eine breitere, wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Diskussionen schaffen.


Pressespiggel

“Luxemburgs koloniale Vergangenheit: Plötzlich klebt Blut an den Händen” (Luxemburger Wort, 24.05.2024)
“Luxemburger Kolonialismus: Wenn Blutdiamanten im Archiv liegen” (Luxemburger Wort, 29.05.2024)